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Ungewöhnliche Tierrettung: Falke sitzt im Baum fest



Cluvenhagen (mif). Ein Vogel, der in einem Baum sitzt - eigentlich nichts ungewöhnliches und schon gar kein Grund für einen Feuerwehreinsatz. Anders liegt der Fall jedoch, wenn es sich bei dem Vogel um einen wertvollen Jagdfalken handelt, der sich mit einer Schnur in einem Ast verfangen hat. Ein solcher Tiernotfall beschäftigte am Samstagabend die Feuerwehren Cluvenhagen und Verden.

Behutsam konnte der Falke aus seiner misslichen Lage befreit werden.
  Das zahme Tier war seinem Besitzer entwischt, als der sich bei einer Familienfeier aufhielt. Wie sich der Vogel befreien konnte - oder ob möglicherweise ein Unbefugter nachgeholfen hatte - war zunächst unklar. Die Besitzerfamilie konnte das gefiederte Haustier jedoch schnell entdecken, in einem Baum an der Straße "Am Häsenberg" bei Cluvenhagen. Der Vogel kennt dieses Gelände gut, hier erlernt er seine Flugübungen.

Alle Lockversuche des Falkners scheiterten, ebenso das wilde Flügelschlagen des Tieres: der Vogel hatte sich mit einer Schnur an einem Ast verfangen. Die zunächst um Hilfe gebetene Feuerwehr Cluvenhagen rückte rasch an, jedoch konnten die Einsatzkräfte nicht weiterhelfen. Das Tier saß in einer Höhe von rund 15 Metern - zu hoch für die Leiter auf dem Löschfahrzeug. Und so forderte der Ortsbrandmeister die Kollegen aus Verden mit ihrer Drehleiter nach.

Im Korb des Hubrettungsfahrzeugs fuhren ein Feuerwehrmann und der fachkundige Vogel-Besitzer samt Falkner-Handschuh in die Höhe. Innerhalb weniger Minuten war der laut schreiende Falke befreit und auf dem Arm seines "Herrchens" wieder sicher am Boden gelandet.
 
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