Polizei brachte Radlastwaage zum Einsatz
Langwedel (gra). Mit Hilfe einer speziellen Radlastwaage der Polizeidirektion Oldenburg haben Beamte der Autobahnpolizeiwache Langwedel in der vergangenen Woche vermehrt die Beladung von Transportern kontrolliert, die auf der A 27 unterwegs waren. Überprüft wurden sowohl Pkw mit Klein-Anhänger, als auch achtachsige Schwertransporter – scheinbar zurecht, denn es wurde festgestellt, dass einige Fahrer nicht nur die Anhängelast und das zulässige Gesamtgewicht überschritten hatten. In nicht wenigen Fällen wurden auch die Achsen der Fahrzeuge deutlich überlastet. Bei einem LKW wurde eine Achslastüberschreitung von 22 Prozent festgestellt. Dem Fahrer wurde aus Gründen der Verkehrssicherheit die Weiterfahrt untersagt. Auch andere Kollegen von ihm durften ihre Fahrt erst fortsetzen, nachdem sie Teile ihrer Ladung ausgeladen hatten.
|
In einigen Fällen wurde auch die Achsen der Fahrzeuge deutlich überlastet.
|
 |
|
| |
Außer Gewichtsüberschreitungen wurden auch andere verkehrsrechtliche Mängel bei den kontrollierten Fahrzeugen festgestellt. Dem Fahrer eines Sattelzuges aus Thüringen wurde die Weiterfahrt erst gestattet, nachdem er seine mangelhaft gesicherte Ladung (Holzplatten) mit 12 weiteren Spanngurten ausreichend nachgesichert hatte, ein Brummifahrer aus Bitburg hatte fast 24 Stunden am Stück am Steuer seines Lkw gesessen, ohne dass er dabei eine nennenswerte Pause eingelegt hätte (wir berichteten).
Teilweise müssen nun nicht die ertappten Fahrer mit hohen Bußgeldern und Einträgen in die Verkehrssünderdatei in Flensburg rechnen - auch auf die Unternehmer, die oftmals die Anordnung für die Transporte gegeben haben, kommen Ordnungswidrigkeitenverfahren zu.
|