Nach brutalem Überfall: Räuber hat jetzt ein Gesicht
Langwedel (jme). Bei ihren Ermittlungen nach dem brutalem Überfall auf eine 83jährige Rentnerin in Langwedel, ist die Verdener Polizei jetzt ein Stück weiter gekommen. Anhand von Zeugenangaben hat ein Zeichner des Landeskriminalamtes jetzt eine Phantomskizze von einem der beiden Räuber anfertigen können. Mit diesem Bild wenden sich die Ermittler nunmehr an die Öffentlichkeit. Sie fragen „Wer kann Hinweise zur abgebildeten Person geben oder kennt deren Indentität?“ Hinweise nehmen der Zentrale Kriminaldienst der Verdener Polizei unter der Rufnummer 04231/8060, die Polizeistation Langwedel unter 04232/7617 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
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Der Beschreibung nach soll es sich um einen gepflegt aussehenden circa 18 bis 20 jahre alten Mann mit muskulöser, durchtrainierter Figur und breiten Schultern sowie kurzen dunklen, zurückgegeelten Haaren gehandelt haben. Der Unbekannte soll zwischen 180 und 185 Zentimeter groß sein und einen dunklen Teint haben. Bekleidet war er zur Tatzeit mit einer hüftlangen schwarzen Lederjacke, einer schwarzen Hose und dunklen Schuhen.
Über seine Komplizen liegen der Polizei weniger Infomationen vor. Einer soll in etwa gleichaltrig gewesen sein, eine schlanke Statur und einen hellen Teint haben. Seine hellen Haare hatte er unter einer Strickmütze verborgen. Er soll hochdeutsch sprechen und mit einer hellen Jacke und einer ebenfalls hellen Hose bekleidet gewesen sein. Über den dritten Räuber ist nur bekannt, dass er dunkle Haare haben soll.
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Die drei Männer hatten die 83-jährige Langwedelerin am Nachmittag des 23. Januar in ihrem Wohnhaus am Herrenkamp überfallen und auszurauben versucht. Weil sich die Frau heftig gewehrt und geschrien hatte, hatten die Täter schließlich von ihr abgelassen und ohne Beute das Weite gesucht. Die 83-jährige war bei dem Überfall verletzt worden, hatte eine Kopfplatzwunde erlitten sowie Hämatome an Armen und Beinen davon getragen, die ärztlich versorgt werden mussten. Nach dem Überfall war einer der beiden Männer über ein angrenzendes Grundstück geflüchtet, während die anderen beiden durch den Rudolf-Kienau-Weg in Richtung der Bahngleise gelaufen waren.