Brandgeruch lag in der Luft: Um die Übung möglichst realistisch wirken zu lassen, zog stinkender Qualm auf die nahe Siedlung zu. Wenig später heulten die Sirenen und Feuerwehrwagen jagten mit Martinshorn und Blaulicht zum THW-Stützpunkt.
Um ausreichend Wasser am Schlauch zu haben, mussten die eintreffenden Brandbekämpfer in Windeseile ihre Pumpen in Stellung bringen.
Für ausreichend Nachschub sorgte die Weser.
Mehrere Pumpen waren nötig, da beispielsweise der Wasserwerfer am Korb der Verdener Drehleiter eine Durchflussmenge von zirka 2000 Litern pro Minute hat. Außerdem war ein weiterer Wasserwerfer sowie mehrere C-Rohre im Einsatz.
Die Einsatzleiter spielten das Einsatzszenario durch. Dabei schaute auch immer ein Beobachter über die Schultern.
Ihre Befehle wurden zügig an die Brandbekämpfer weitergegeben ...
... diese gaben ihr Bestes ...
... um das THW-Gelände mehrere Zentimeter unter Wasser zu setzen.
Nach Übungsende mussten alle Schläuche mühsam wieder eingerollt werden.
Aber dafür konnte endlich ein richtiges, wenn auch kleines, Feuer gelöscht werden. (Fotos: Christian Butt)
